Die Geschichte von ProFlug e.V.

2013 begann eine Handvoll Menschen, der so genannten AFLIG, mit unsachlichen Artikeln in Zeitungen gegen den Luftsport am Flugplatz Bremgarten Stimmung zu machen. Die Anzahl der Lärmbeschwerden stieg 2013 sprunghaft an, obwohl die Flugzahlen rückläufig waren. Es stellte sich dann heraus, dass die Beschwerden immer von der gleichen sehr kleinen Personengruppe kamen.

Daraufhin beschlossen die Luftsportler den Dialog mit der Bevölkerung zu suchen, um Probleme zu eruieren und gemeinsam Möglichkeiten zur Lösung zu finden.

Am 31.08.2014 entstand der Verein ProFlug e.V.


Vorstände von Proflug e.V

 

Die Entwicklung des Vereins war sehr rasant.

Viele Piloten, Firmen, Vereine und Freunde des Flugplatzes wurden Mitglied oder Unterstützer.

Daraus ergeben sich die eindrucksvollen Mitgliederzahlen:

  • 1.300 Mitglieder
  • 14 Firmen
  • 3 Luftsportvereine (zus. ca. 600 Mitglieder)
  • 1.800 Unterschriften von Unterstützern

Gleich nach der Gründung des Vereins besuchten Mitglieder von ProFlug e.V. alle Bürgermeister und Ortsvorsteher der flugplatznahen Gemeinden, um sich ein Meinungsbild zu machen. Keiner der Gemeinde-Vertreter und Vertreterinnen bestätigte uns Probleme mit Fluglärm.

Der Ortvorsteher eines Ortes im direkten Anflugweg auf den Flugplatz sagte sogar: „Wenn ich behaupten würde Probleme mit Fluglärm zu haben, müsste ich lügen.“

ProFlug e.V. nimmt die Meinung und eventuelle Probleme der angrenzenden Bewohner sehr ernst. 

Anfang 2015 wurde eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der AFLIG und ProFlug e.V. gegründet. Die Moderation übernahm die Landtagsabgeordnete Bärbl Mielich (Bündnis 90/Die Grünen). Ziel dieser Arbeitsgruppe war es, gemeinsam Maßnahmen zur Geräuschreduzierung zu entwickeln.

Es wurden gemeinsam:

  • neue Anflugrouten erarbeitet.
  • die Flüge von Tragschraubern eingeschränkt.
  • die Flüge von historischen Flugzeugen eingeschränkt.
  • die Fallschirmspringer verpflichtet, ein leiseres Absetzflugzeug zu besorgen.

Die Zusammenarbeit war, unserer Meinung nach, kreativ und es wurden problemorientierte Lösungen erarbeitet.

Mitte 2016 kam es dann bei einem Treffen der beiden Vereine, unter der Moderation von Frau Mielich, zum Eklat. Die AFLIG erklärte, nie an einem Kompromiss interessiert gewesen zu sein. Sie wollen den Flugplatz komplett schließen.

Frau Mielich erklärte die Gespräche als gescheitert. Seit diesem Zeitpunkt versucht die AFLIG mit unsachlichen, teilweise unwahren Publikationen die Bevölkerung, die Gemeinden und sogar den Landtag in Stuttgart zur Schließung des Flugplatzes zu bewegen.

Nach unserer Meinung: Hoffentlich ohne Erfolg!

ProFlug ist damit beschäftigt, die Argumentation der AFLIG auf den Boden der Tatsachen zu bringen.

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